Was macht Straubing besonders?

Wir zeigen´s Ihnen!

Gemeinsam mit unseren charmanten und bestens informierten Straubinger Stadtführer/innen begeben Sie sich auf Erkundungstour. Sie können dabei aus zahlreichen Touren wählen:

EinzelführungenGruppenführungen - Sonderführungen

Amt für Tourismus Straubing - Telefon: 0 94 21 / 944-307

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Jesuitenkirche

Ehemalige Jesuitenkirche - Aufnahme Mariens in den Himmel

Die gotische "Frauenkapelle am Obern Tor" wurde 1631 dem Jesuitenorden überlassen. Beim Umbau 1683 entstand ein lichter, saalartig weiter Barockraum mit weißer Stuckdekoration.

In einem Nebenraum kann zu bestimmten Öffnungszeiten die Jahreskrippe der Marianischen Männerkongregation sowie das ursprüngliche Eingangsportal mit einer Madonna aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts bewundert werden.

Adresse: Theresienplatz 46

Gäubodenmuseum

Immer ein Besuch wert

Im Gäubodenmuseum kann man den weltberühmten Straubinger Römerschatz und einmalige Schmuck- und Waffenstücke der Bajuwaren bewundern.

Neben sonstigen archäologischen Fundstücken präsentieren sich vor allem sakrale Kunst und Volksfrömmigkeit sowie die Stadtgeschichte, z.B. "Unter Kurfürst und König".

Die archäologischen Bestände des Museums geben einen Überblick über die Besiedelung des Straubinger Raums von der Jungsteinzeit bis hin zu den Anfängen der bayerischen Landesgeschichte.

Die Anfänge des Gäubodenmuseums reichen in das Jahr 1845 zurück. Nach kurzer Unterbringung der Sammlung im Pulverturm und im östlichen Anbau des Stadtturm verlegte man die erheblich angewachsenen Bestände 1908 in das ehemalige Patrizierhaus Fraunhoferstr. 23. Der Ankauf von zwei anschließenden Bürgerhäusern erlaubt seit 1982 die großzügige Neuaufstellung der Sammlung.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10.00 - 16.00 Uhr

Basilika St. Jakob

Basilika St. Jakob

Der Baubeginn der dreischiffigen Hallenkirche mit Kapellenkranz und Chorumgang, ein "spätgotisches Meisterwerk der Kirchenbaukunst", fällt in das ausgehende 14. Jahrhundert.

Als Baumeister der Backsteinkirche gilt Hans von Burghausen. Die Innenausstattung der päpstlichen Basilika reicht von der Gotik bis zur Gegenwart. Herausragende Werke sind der spätgotisch-neogotische Hochaltar, mittelalterliche und frühneuzeitliche Grabdenkmäler und der riesige Glasfensterzyklus, darunter das "Moses-Fenster" nach Entwurf von Albrecht Dürer.

Adresse: Pfarrplatz 13

Karmelitenkirche

1368 ließ sich der Bettelorden der Beschuhten Karmeliten in Straubing nieder. Die Karmelitenkirche Hl. Geist, eine dreischiffige Hallenkirche mit einem typisch spätgotischen "durchlichteten Saalraum" und einem Mönchschor, erwuchs in mehreren Bauphasen bis 1430; als Baumeister wirkten wohl Hans Krumenauer und Hans von Burghausen.

Die Kirche, die hervorragende Grabdenkmäler der Spätgotik und der Renaissance birgt, wurde 1700 bis 1710 durch Wolfgang Dientzenhofer, Giovanni Battista Carlone und Paolo d'Aglio barockisiert.

Adresse: Albrechtsgasse 28

Dreifaltigkeitssäule

Dreifaltigkeitssäule

1709 errichtete die Bürgerschaft die Gottvater, Sohn und Heiligem Geist gewidmete
Säule auf Grund eines Gelübdes während des Spanischen Erbfolgekrieges.

Die Verkündigungsgruppe stammt von dem Salzburger Meister Bernhard Mandl,
den heiligen Michael schuf der Straubinger Bildhauer Franz Mozart,
die heilige Dreifaltigkeit in der Glorie der Bogener Johann Gottfried Frisch.

Ursulinenkirche

1691 gründete der Orden der Ursulinen in Straubing ein Bildungsinstitut für Mädchen.

Von 1736 bis 1741 schufen die berühmten Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam als letztes gemeinsames Werk die Klosterkirche, die in einem einzigartigen Zusammenklang von

  • Architektur
  • Skulptur
  • Malerei

den Übergang vom Barock zum Rokoko zeigt.

Adresse: Burggasse 40

Stadtturm

Der Straubinger Stadtturm

Der 68 m hohe, achtgeschossige Feuer- und Wachturm wurde 1316 grundgelegt und bis in das 16. Jahrhundert mit Türmerwohnung und fünf Spitzen ausgebaut.

Er ist das Wahrzeichen Straubings. Von oben eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die mittelalterliche Stadtanlage, die Donau, den Bayerischen Wald und den Gäuboden.

Herzogsschloss

Das monumentale Architekturensemble des Burgschlosses an der Donau entstand ab 1356 als niederbayerische Residenz des Herzogtums Straubing-Holland. Es war dann jahrhunderte lang Sitz wichtiger herzoglicher und kurfürstlicher Behörden und zugleich Verteidigungsbastion und Teil der Stadtbefestigung.

Der Rittersaal, im frühen 15. Jahrhundert einer der größten Festsäle in Deutschland, ist Schauplatz festlicher Veranstaltungen und das Schloss beherbergt heute das Finanzamt sowie Stadtbibliothek, stadtarchiv und Bildstelle.

Alle vier Jahre ist der Hof des Herzogsschlosses Schauplatz für die Agnes-Bernauer-Festspiele (wieder 2015). Dieses Freilichtspiel bringt die Geschichte von Agnes Bernauer, der unstandesgemäßen Ehefrau Herzog Albrechts III., auf die Bühne.

 

Wir bieten unsere Führungen gerne auch in folgenden Fremdsprachen an: Chinesisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Holländisch, Italienisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch

 

Individuelle Wünsche, Sonderführungen (z. B. Spaziergang durch das Mittelalter", "Altstadtspaziergang", "Auf den Spuren berühmter Straubinger - Berühmte Frauen in Straubing", Fahrradführung "Straubing er-radeln" etc.) und Ganztagesbetreuungen (Bayerischer Wald, Regensburg, Kelheim, Altmühltal etc.) sind nach Absprache mit dem Amt für Tourismus möglich.

 

Weitere Informationen:

Gruppenführungen bitte 10 Tage vorher im Amt für Tourismus anmelden. Pro Stadtführer sollte eine Gruppengröße von max. 30 Personen nicht überschritten werden. Bei Stadtturmführungen und bei Führungen im Gäubodenmuseum ist die Teilnahme auf 20 Personen begrenzt.

Alle Führungen werden auch in abgewandelter Form für Rollstuhl-Fahrer angeboten.
Sehbehinderten und blinden Gästen steht im Rathausdurchgang das Tastmodell "Straubinger Stimmen" zur Verfügung. 22 Tonspuren zu ausgewählten Orten der Innenstadt machen Straubinger Sehenswürdigkeiten auch für Blinde und Sehbehinderte erfahrbar.

Zusätzlich können die Tonspuren unter www.stimmen.straubing.de sowie vor Ort über einen QR-Code angehört werden.


Für hörgeschädigte Gäste gibt es die Möglichkeit, in einer Gruppe von bis zu 20 Personen eine Stadtführung zu buchen, bei der Gäste mit Hörgeräten eine FM-Anlage mit Induktionstechnik nutzen können.